Hundohneleine: Infos zum Hund


Krankheiten des Hundes:

Zecken und Borreliose beim Hund

Zecken sind ziemliche Quälgeister und sind im Frühjahr und Sommer aktiv, aber auch in milden Wintern sind sie schnell fit. Sie können verschiedne Krankheiten übertragen, darunter eine Krankheit names Borreliose, die sowohl den Menschen, wie auch den Hund befallen kann.
Jetzt bitte keine Panik, nicht jeder Zeckenbiss ist ein infizierter. Auch erkranken nur ein Teil der infizierten Hunde an Borreliose, obwohl sie von einer befallenen Zecke gebissen wurden. Daneben sind auch nicht alle Hunde gleich gefährdet: Jeder Hund hat einen etwas anderen Stoffwechsel (bedingt durch Ernährung, Lebensumstände etc.) und dadurch sind die Ausdünstungen dann auch unterschiedlich. Die Zecke reagiert mit ihrem Organ auf die Mischung und nicht die Menge der einzelnen Stoffe der Ausdünstung (Buttersäure, Kohlendioxid, etc.). Diese Mischung ist dann bei jedem Organismus unterschiedlich, vermutlich ist dann einer der Cocktails besonders reizvoll für das Zeckentier.

Der beste Schutz gegen die Übertragung ist die Entfernung der Zecken sofort nach dem Befall, denn die Zecke braucht einige Zeit um die Borreliose zu übertragen, da sie diesen Erreger in ihrem Darm mit sich trägt und diese erst einmal durch den Stechapparat in die Blutbahn des Hundes kommen müssen. Also sicherheitshalber solltest Du Deinen Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken inspizieren. Entdeckst Du eine solltest Du sie mit Hilfe einer Zeckenzange oder Pinzette entfernen, dabei setzt man die Zange/Pinzette direkt über der Haut an, also die Zecke tief packen und nicht an ihrem rundlichen Körper. Achte dabei darauf, dass Du sie ganz entfernst und nicht noch ein Teil in der Haut verbleibt, denn dies kann zu bösen Entzündungen führen.

Prophylaxe ist die beste Medizin !

Vorbeugend gibt es Halsbänder und Sprays, die verhindern sollen, dass die Zecke sich festsetzt, aber bei meinen Hunden haben sie keinen Schutz erzielt. Einen Versuch wert ist die regelmässige Gabe von Knoblauchöl ins Futter, die Ausdünstung scheint bei manchen Hunden dann nicht mehr so anziehend für die Zecke zu sein. Als wirksam gezeigt, hat sich auch Teebaumöl, ein paar Tropfen auf das Fell verteilt oder ein abwehrendes Spray mit ätherischen Ölen, welches Du beim Tierarzt kaufen kannst oder auch in der Apotheke. Diese scheinen auch den normalen Ausdünstungsgeruch des Hundes zu verändern oder zu übertünschen, so dass wieder kein Interesse der Zecke vorhanden ist.

Es gibt auch Ampullen (Spot-on Präperate), die man in den Nacken des Hundes träufeln muss und die ihre Wirkung über vier Wochen behalten. Aus eigener Erfahrung und der verschiedener Bekannten kann ich Dir sagen, dass diese zwar gut funktionieren, sie aber natürlich auch den Hundeorganismus belasten und bei Hunden mit Leberschäden nicht angewendet werden sollten. Sie gibt es in verschiedenen Stärken, je nach Körpergewicht des Hundes. Da viele Hunde auch allergisch auf diese Nervengifte reagiern und mancher seinen Hund auch nicht unbedingt dauerhaft mit Chemie belasten möchte, wenn es nicht sein muss, sucht man immer wieder nach anderen Möglichkeiten. Ein neuerlicher Versuch im Jahr 2007 mit einer selbsthergestellten Mixtur aus Rosmarin, Wasser und Zitrone zeigt bis dato sehr gute Wirkung. Wir hatten noch keinerlei Zecken bei unseren drei Hunden und der Eigengeruch ist auch nicht unangenehm!

Weitere gute Erfahrungen machte auch im Jahr 2007 eine liebe Freundin mit Cistus Incanus Kapseln (1 pro Tag). Diese, zu den Nahrungsergänzungsmittel zählenden, Kapseln kann man sich im Internet oder in der Apotheke besorgen. Lt. mehrerer Berichte von Zweibeinern, die dies an ihren Hunden versucht haben, sollen sie gut wirksam sein und dem Hund die Zecken fern halten. Sie enthalten den Wirkstoff des Zistrosenstrauches und sollen aufgrund ihres hohen Polyphengehaltes wirksam sein (übrigens wird sie auch für den Menschen als Prophylaxe empfohlen).

Wie sieht es denn nun aus, wenn Dein Hund doch befallen ist?
Leider fehlen typische Krankheitsbilder, es stehen aber meist Gelenkerkrankungen im Vordergrund. Das bedeutet, Dein Hund fängt an zu lahmen und zeigt deutliche Schmerzen. Auch kann Fieber auftreten, die Lymphknoten können anschwellen, aber eben kein typisches Anzeichen. Da hilft bei Verdacht nur eine Blutuntersuchung beim Tierarzt, bei der Antikörper gegen Borreliose nachgewiesen werden.
Wird eine Erkrankung festgestellt, wird Dein Hund mit hohen Gaben von Antibiotika über einen längeren Zeitraum behandelt. Auch kann gegen die Schmerzen oder evtl. auftretende Herzbelastungen und Nierenfunktionsausfälle etwas unternommen werden. Allerdings muß auch mit Therapieversagen gerechnet werden, was dann leider keine günstige Prognose zulässt. Daher sollte unser Augenmerk auf der Vorbeugung liegen.

Ich hoffe für Dich, dass es nie soweit kommen wird, also schau lieber regelmässig nach Deinem treuen Vierbeiner. Ausserdem wird Dein Hund die Kraulerei auch noch geniessen.


Zecken und FSME beim Hund

Dass die FSME (Frühsommer-Meningo-enzephalitis, bestimmte Form der Hirnhautentzündung) für den Menschen gefährlich ist und durch Zecken übertragen wird, ist schon lange bekannt. Leute in gefährdeten Gebieten können sich vorsorglich dagegen impfen lassen.

Dass diese Krankheit durchaus auch Hunde befallen kann, ist noch nicht allgemein bekannt, obwohl der erste Fall bereits in den frühen 70er Jahren beschrieben wurde.

Erst seit Mitte der 90er Jahre gibt es einen ELISA-Test, der entsprechende Antikörper beim Hund nachweisen kann.
Normalerweise sind Hunde gegen diese Erkrankung immun und laufen eine Infektion ohne Beschwerden durch. Sind sie aber vorbelastet durch eine andere Erkrankung und/oder durch eine schwache Immunabwehr, können sie schwer daran erkranken.

Das Krankheitsbild ist sehr vielseitig, es reicht von ataktischen Bewegungen über Kopfschmerz, Krämpfe bis zu Lähmungen, Nervenausfällen im Gehirn und allgemein erhöhter Schmerzhaftigkeit, vor allem im Kopfbereich. Fieber ist im akuten Stadium immer sehr hoch, bis zu 41 Grad Celsius und mehr, es können auch Verhaltensänderungen in jeder Form auftreten.

Als Differenzialdiagnosen sind immer der Befall von Staupe, Borreliose, Botulismus, Tollwut und Toxoplasmose abzuklären. Behandelt werden kann nur symptomatisch, es gibt kein spezielles Medikament und eine Impfung für Hunde ist noch nicht zugelassen. Sehr oft endet diese Krankheit tödlich, es werden aber immer mehr Fälle bekannt, wo Hunde mit chronischen Krankheitsverlauf überlebt haben. Manchmal bleiben kleine neurologische Störungen zurück, manchmal gesunden die Hunde wieder gänzlich.

Ich nehme an, daß die frühere größere Letalität dadurch zustande kam, daß zum einen FSME am Hund nicht bekannt war, zum anderen nicht alle erkrankten Hunde in fachlich versierte Hände kamen und viele vermutlich frühzeitig bei schlimmen Krankheitsbildern, die man nicht für behandelbar hielt, eingeschläfert wurden. Mittlerweile gehören Pneumonieprophylaxe und Physiotherapie zur Standard-Therapie.

Der Literatur nach werden vor allem größere, hellhaarige Hunde mit langem Fell in gefährdeten Gebieten befallen. Logische Konsequenz aus
-großer Hund - große Angriffsfläche
-langes Fell - Zecken sind (auch vor dem Biß) schwer zu finden
-hellhaarig - möglicherweise durch geringere Absorption/größere Reflexion von Licht und dessen Wärme, Zecken reagieren auf Körpertemperatur.

FSME wird, wie Borreliose und Babesiose auch, durch Zecken übertragen. Die eigentlichen Übeltäter sind Flaviviren, sie gehören zur Gruppe der Arboviren. Arboviren sind Viren, welche durch blutsaugende Insekten übertragen werden. Im Gegensatz zur Borreliose, wo die Gefahr einer Ansteckung mit zunehmendem Verbleib der Zecke am Hund sich erhöht, wird FSME direkt mit dem Biß übertragen, da die Viren in den Speicheldrüsen der befallenen Zecken sitzen.

Wohnt man mit seinen Hunden in gefährdeten Gebieten, kann man zur Vorbeugung wirklich nur zu einem wirksamen Zeckenhalsband oder Spot-On-Präparaten greifen. Eine Impfung für Hunde ist derzeit in der Testphase mit recht guten Ergebnissen.

Quellen:
http://66.102.11.104/search?q=cache:B8XT7BvgCmoJ: www.laboklin.de/l_aktuel/fsme_2004.pdf+fsme+hund&hl=de http://www.laboklin.de/rat_tat/rt_zecke.htm

Dieser Beitrag wurde von Inka erstellt. Ich möchte mich hiermit herzlich für die Mühe bei Inka bedanken!

Kommentar von Emma dazu:

Liebe Lori,
toll Deine zusammengetragenen Informationen über FSME. Wie wir nun hier und da gehört haben, ist tatsächlich manch Hund gestorben, weil die falsche Diagnose gestellt wurde bzw. zu spät auf FSME behandelt wurde.
Zum Glück haben wir eine hervorragende Tierärztin, die ein bis zwei Fälle von FSME pro Jahr behandelt und die Hunde haben überlebt und erfreuen sich bester Gesundheit. Dies heißt nun nicht, dass sie jeden Hund mit dieser Erkrankung heilen kann, die richtige Diagnose und das frühzeitige Erkennen des Hundehalters sind maßgeblich wichtig!
Unsere Emma hat ein Spot-on-Präparat und trotzdem bringt sie nach einem Spaziergang in Waldnähe bis zu 10 Zecken mit (meist krabbeln diese noch, doch die eine oder andere erlaubt sich trotzdem einen Biß). Tatsächlich entspricht Emma dem wohl anfälligen Typus bei welchem Zecken in Ekstase geraten. Zitat: "Logische Konsequenz aus -großer Hund - große Angriffsfläche, -langes Fell - Zecken sind (auch vor dem Biß) schwer zu finden, -hellhaarig - möglicherweise durch geringere Absorption/größere Reflexion von Licht und dessen Wärme, Zecken reagieren auf Körpertemperatur." = Emma: große Langhaar-Blondine!

Emmas Symptome waren: Fieber (40,7Grad), schmerzverzehrtes Gesicht, wenn sie lag konnte sie nicht aufstehen, wenn sie stand konnte sie sich nicht hinlegen. Sie schrie beim jeweiligen Versuch ihren Körper in eine andere Position zu bringen. Sie konnte den Kopf nicht auf den Boden beugen (um an ihren Napf zu kommen). Starke Kurzatmigkeit und der Körper fühlte sich vollkommen verspannt an. Emma schlief teilweise im Stehen ein, da sie sich aufgrund der Schmerzen nicht traute sich abzulegen. Häufiges Zucken eines Ohres ohne ersichtlichen Grund. Plötzliches Schnappen nach dem Hinterlauf und häufiges, katzenbuckelartiges Rollen des Rückens.

Unsere Krankenpflege: Die Tierärztin/der Tierarzt verabreicht nach gestellter Diagnose die entsprechenden Medikamente. Emma bekam zusätzlich 3 Tage lang starke Schmerzmittel (Knorpelschädigend usw. wir hoffen, die Langzeit-Nebenwirkungen bleiben aus). Wir haben nachts bei ihr auf dem Boden geschlafen, ihr Kopf (da gerade das Beugen des Kopfes erhebliche Schmerzen verursacht) lag dann erhöht auf uns, tagsüber leistete eine Art Kissenburg Hilfe, auch hier wieder Kopf etwas erhöht und Körper mit Rückhalt an Sofa, sodass sie nicht wegrutschte. Mehrmals täglich Wadenwickel wegen des hohen Fiebers und sehr häufig Wasser aus einer Spritze (wichtig: immer direkt von vorne in Fang einträufeln, nie von der Seite, da sich der Hund sonst verschlucken, oder Wasser in die Luftröhre kommen kann!) Wir haben den verspannten Körper massiert und jegliche Lärmquellen wie z. B. Fernseher, Radio, lautes Reden, Geräusche von draußen vermieden, da die Hunde unter starken Kopfschmerzen leiden. Das Zimmer war abgedunkelt, da (starker) Lichteinfall dem Genesungsprozess nicht förderlich ist. Der Spaziergang war jeweils ausschließlich zum "Geschäfte" erledigen, hierbei haben wir jeglichen Kontakt mit anderen Hunden und ihr bekannter Zweibeiner vermieden (zwecks ungewollter Aufregung von Emma, da FSME das Nervensystem angreift).

Vorbeugung: auf alle Fälle regelmäßige Anwendung von einem Spot-on-Präparat. Gründliches Absuchen nach Zecken nach jedem Spaziergang und am besten eine halbe Stunde oder Stunde später nochmal (manche Zecken können sich eine zeitlang nicht entscheiden, wohin sie denn nun beißen wollen und die eine oder andere übersieht man wohl tatsächlich...). Gebiete in denen im Sommer besonders viele Zecken sind, meiden. Dies ist einfacher gesagt als getan. Bei uns in Heidelberg finden sich die meisten Zecken in einem Waldgebiet. Als ich kürzlich am Bodensee war, mußte ich feststellen, dass dort die meisten Zecken auf Feldwegen zu finden waren obwohl Emma ausschließlich auf dem Weg lief! Da heißt es also leider: Probespazieren... Bei Emma fühlen sich die Zecken bei den Schultern, vorne an der Brust und hinten am "Höschen" am wohlsten. Ganz freche Zecken finden ihr Gesicht zum Anbeissen süß.

Folgeschäden: Bei Emma konnten wir zum Glück keine feststellen. Sie ist wieder gesund und genauso frech wie früher. Im schlechten Fall muß der Hund zum Neurologen.

Meine Ausführungen können nur für unsere Emma sprechen und die Art der Krankenpflege sollte auf alle Fälle in erster Linie durch die jeweilige Empfehlung der Tierärztin/des Tierarztes erfolgen!!! Wir wollten hier einfach unsere Erfahrungen mitteilen und hoffen, dass es diesen und die nächsten Sommer so wenig wie möglich Hunde "erwischt" bis eine entsprechende Impfung diese widerliche Krankheit stoppt.

Auch an Emma geht mein Dank, die uns durch die Erkrankung ihrer Hündin zu diesem Thema interessante Infos beisteuerte und anderen somit eine Hilfe ist/war.


Zecken und Babesiose / Hundemalaria beim Hund:

Neben Borreliose und FSME können die Zecken in Deutschland mittlerweile eine weitere, gefährliche Krankheit auf unsere Hunde übertragen. Diese wird oft als Hundemalaria bezeichnet, weil sie im Verlauf der Malaria des Menschen ähnelt. Die eigentliche Bezeichnung lautet Babesiose und ist vielen Hundefreunden aus den südlichen Ländern bekannt, da sie bis vor einigen Jahren durchaus nur im Mittelmeer aufgetreten ist.

Es gibt zwar verschiedene Zeckenarten, manche davon kommen nach wie vor in Deutschland nicht vor, aber immer mehr, wie mittlerweile eben auch die Auwaldzecke (eine Unterart der Babesia canis), finden sich nun auch in Deutschland und ganz Europa. Darum ist es durchaus auch wichtig für uns Hundehalter unseren Hund auf Zecken direkt nach dem Spaziergang zu untersuchen. Wichtig ist eben das unmittelbare Absuchen, da die Zecke eine gewisse Zeit braucht, um durch ihren Biss/Stich die Erreger zu übertragen. Man geht von durchschnittlich 48 Stunden aus...ist sich aber nicht sicher !!!

Gelangen die Erreger in die Blutbahn, schädigen sie sehr schnell die roten Blutkörperchen (= Erythrozyten). Bei unserem Hund merken wir dann je nach Verlauf der Krankheit mehr oder minder starke Beeinträchtigungen. Angefangen von Mattigkeit, Apathie und Fieber, bis hin zu rotgelbbraunem Urin (= durch die Ausscheidung des Bilirubin, welcher ein Abbaustoff des roten Blutfarbstoffes ist), Leber- und Milzvergrösserungen und Blutarmut. Diese Symptome zeigen sich vor allen Dingen im akuten Stadium, bei chronischem Verlauf sind die Symptome eher unauffällig und es bildet sich schleichend eine Anämie. Auf Dauer wird von Schädigungen des Gehirns berichtet, die sich in Bewegungsstörungen, Lähmungen und auch epileptischen Anfällen zeigen können. Auch gibt es Fälle von Bauchwassersucht und Schleimhautblutungen.

Das akute Stadium erfordert möglichst schnelles Eingreifen, da unser Hund sonst kaum Überlebenschancen hat. Überlebt der Hund die Erkrankung kann er auf Dauer Antikörper bilden. So wie zum Teil die Jungtiere, aufgrund der hohen Durchseuchung in vielen Mittelmeerländern, schon durch die Erstmilch von der Mutterhündin Antikörper erhalten. Sie sind somit immun, lassen aber den Erreger im Blut nachweisen. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich, da die Babesienart des Hundes für uns Menschen ungefährlich ist.

Es gibt zwar einen Impfstoff gegen Zecken, doch dieser ist sehr umstritten, da er bei einigen Hunden zum Ausbruch der Erkrankung geführt hat. Auch ist er, soweit ich weiss, in Deutschland nicht zugelassen und darum nur in Frankreich zu bekommen. Der sicherste Schutz ist sicherlich weiterhin die Prophylaxe.




Diese Ratschläge sollen bitte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen, sie sollen nur zur Erkennung der verschiedenen Krankheiten dienen und bei kleinen Wehwehchen eine mögliche erste Hilfe aufzeigen. Haftung übernehme ich dafür keine !