Hundohneleine: Infos zum Hund


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Der Hund und seine Ernährung

Übergewicht bei Hunden:

Übergewicht bei Hunden ist genauso ungesund wie bei uns Menschen, es führt zu Folgeerkrankungen und verkürzt das Leben Deines Lieblings enorm, darum solltest Du etwas gegen diesen Zustand unternehmen. Warum? Na damit ihr beide noch ein langes glückliches Leben zusammen habt.

Wenn Du einen Welpen oder Junghund zuhause hast, dann solltest Du schnellstens etwas gegen sein Übergewicht unternehmen, denn sonst kann es zu schwerwiegenden Störungen in der Skelett - Entwicklung kommen. Da das Knochensystem eines Junghundes noch nicht ausreichend mineralisiert ist, kommt es aufgrund des erhöhten Gewichtes zu Verformungen der Knochen und zu Gelenkschäden, die Deinen Vierbeiner ein Leben lang quälen können.

Aber auch bei einem ausgewachsenen Hund führt Übergewicht zu einer Reihe von Erkrankungen, dies ist nicht anders, wie bei uns Menschen auch. Hier ein paar Beispiele:

  • an erster Stelle steht die verkürzte Lebenserwartung!!!
  • Knochen- und Gelenkdefekte
  • Zuckerkrankheit
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • erhöhte Infektanfällikeit
  • durch Hautfaltenbildungen können häufig Hauterkrankungen entstehen
  • Leber- und Nierenschäden

Auch schränkst Du Deinen Hund in seiner Lebensfreude ein, denn Dein Hund ist ein Lauftier und dies macht ihm mit steigendem Gewicht immer weniger Spass und damit beginnt der Kreislauf. Denn je weniger er sich bewegt, desto schneller setzt er Fett an und je dicker er wird, umso weniger möchte er sich bewegen!

Wann spricht man denn überhaupt von Übergewicht beim Hund?
Dies lässt sich eigentlich ganz einfach feststellen, denn man kann den Fettansatz über den Rippen beurteilen. Auch bekommt man beim Tierarzt Vergleichstabellen, die Auskunft über das durchschnittliche Normalgewicht geben. Liegt das Gewicht Deines Hundes zehn Prozent darüber, spricht man von beginnendem Übergewicht ( = auch Adipositas genannt ).

Nun zu den Massnahmen, die uns zur Verfügung stehen, um das Gewicht Deines Hundes wieder in den Normbereich zu bekommen. Klar ist, dass die Energiezufuhr verringert werden muss und zwar auf 50 - 60 % des empfohlenden Bedarfs für normalgewichtige Hunde. Dies können wir erreichen indem wir die Nahrungsmenge verringern. Aber Vorsicht, dies kann ganz schön anstrengend und nervend werden, wenn Dein Hund Dich ständig hungrig anbettelt. Daher ist die Möglichkeit der Reduzierung der Energiedichte wesentlich einfacher. Hierbei wird ein entsprechendes Fertigfutter mit weniger Energiedichte gefüttert, d.h. der Gehalt an umsetzbarer (verwertbarer ) Energie in diesem Futter liegt deutlich niedriger, aber Dein Hund bekommt die gleiche Menge Futter. Die dritte Möglichkeit, ein völliger Nahrungsentzug ( = Nulldiät ), sollte nur unter tierärztlicher Aufsicht durchgeführt werden und ist bei schwer übergewichtigen Hunden vielleicht eine Überlegung wert. Hierbei kann aber der Stoffwechsel sehr leicht entgleisen, daher bitte wirklich nur mit Deinem Tierarzt diese Methode wählen.

Körperliche Bewegung unterstützt die Diät, wie auch bei uns Menschen. Was bedeutet: viel Bewegung! Dies ist für Dich und Deinen treuen Vierbeiner gleichermassen gesundheitsfördernd. Und der ganze Aufwand lohnt sich, denn was gibt es schöneres, als wenn Du Deine gemeinsame Zeit mit Deinem Vierbeiner dadurch verlängern kannst? Ich wünsche Dir auf jeden Fall das Durchhaltevermögen dieses Ziel zu erreichen!!!

Ich habe wirklich kein Verständnis für die falsche Tierliebe, denn die ist es in meinen Augen, wenn Menschen ihre Hunde mit Leckerchen vollstopfen und sie somit kugelrund füttern. Die armen Tiere leiden darunter und der Mensch meint, er tut was gutes??? Bitte halte Dir doch immer vor Augen, dass Du damit die gemeinsame Zeit mit Deinem Hund verkürzt. Sollte dies nicht Grund genug sein, seinen Hund nicht übergewichtig werden zu lassen???