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Anatomie unserer Hunde

Die Sinnesorgane unseres Hundes:

Die Sinnesorgane des Hundes sind in vielen Bereichen weit besser ausgeprägt, als bei uns Menschen. Hunde können z.b. auch Töne im Frequenzbereich von 47.000 Hz noch hören, im Gegensatz dazu ist bei uns Menschen bei 20.000 Hz Schluss. Auch die Hundenase ist 1000x empfindlicher als unsere. Desweiteren haben Hunde einen besonderen Sinn, da sie Unwetter oder Gefahren vorher ahnen können und die Menschen damit oft verblüffen.
Sinnesorgane dienen dazu Reize aus der Umwelt aufzunehmen und in das Körperinnere des Hundes zu transportieren, damit meine ich das ZNS (zentrale Nervensystem), welches dann diesen Reiz, in Form von elektrischen Impulsen aufnimmt, weitergibt, verarbeitet und bewertet und somit dann auch die Reaktion auslöst. Dies kann in Form von Reflexen beantwortet werden oder durch bewusste Wahrnehmung.

Zu den Sinnesorganen zählt man:
  • das Ohr, welches dem Gehörsinn zugeordnet ist und dem Gleichgewichtssinn
  • die Nase, welche dem Geruchssinn zugeordnet ist
  • das Auge, welches dem Gesichtssinn (auch Sehvermögen genannt) zugeordnet ist
  • die Maulhöhle mit Zunge, Mund- und Rachenschleimhaut, welche dem Geschmackssinn zugeordnet sind
  • Haut und Organe, welche dem Tast-, Schmerz- und Temperatursinn zugeordnet sind

Auf den folgenden Seiten findest Du die einzelnen Bereiche näher erklärt in Aufbau und Funktion. Bei Interesse klicke einfach auf eines der folgenden Bildchen, um dort mehr Info zu den jeweiligen Bereichen zu finden:

Das Ohr des Hundes  Die Nase des Hundes  Das Auge des Hundes

Das Nervensystem unseres Hundes besteht aus einem zentralen und einem peripheren Nervensystem. Das zentrale Nervensystem, häufig ZNS abgekürzt, beinhaltet Gehirn und Rückenmark. Das periphere Nervensystem beinhaltet Nerven, die über den ganzen Körper verteilt sind. Die Sinnesorgane nehmen die Reize wahr, wandeln sie durch Sinneszellen in elektrische Impulse um, leiten diese Erregung weiter über die Nervenbahnen und veranlassen den Hund zu entsprechenden Reaktionen. Daneben gibt es aber noch eine Reihe anderer Faktoren, die unseren Hund beeinflussen, wie z.b. die Hormonausschüttung, die dann auch zu Angst oder sozialen Verhaltensweisen führen kann.

Also das komplette System zu erklären, wäre sicherlich etwas zu umständlich, darum hier nur in Kurzfassung, wie es funktioniert:
Die Sinnesorgane verarbeiten den von aussen kommenden Reiz, wie z.b. Schall, Licht etc., indem sie ihn in elektrische Impulse umwandeln, welche dann von den Nerven zum Gehirn geleitet werden und dort verarbeitet werden. Nach der Verarbeitung veranlasst das Gehirn die entsprechene Reaktion, indem es wiederum elektrische Impulse über Nervenbahnen an die entsprechenden Organe, Gefässe oder Muskeln aussendet. Es gibt aber auch unwillkürliche Reaktionen, also solche wobei das Gehirn nicht direkt daran beteiligt ist. Dies sind meist Reflexe, die zum Überleben dienen, wie das schnelle Pfote wegziehen, wenn sie Schmerz verspürt. In diesem Fall steuert das Rückenmark diese Reaktion, die Information wird zwar auch an das Gehirn weitergegeben, aber da ist die Reaktion schon in der Ausführung, da es hier schnell gehen muss und der Weg zum Gehirn und die dort auswertende Reaktion zulange dauern würde.



Diese Erklärungen sind mit Sicherheit nicht besonders profimässig, aber ich denke man kann sich so einen kleinen Überblick verschaffen. Für Kritik oder Anregung in diesem Bereich bin ich aber immer offen.