Hundohneleine: Infos zum Hund


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Mein Leben mit dem Hund

Alles über´n Haufen schmeissen, berufsbedingt muss umdisponiert werden, der Wuff kommt früher....waaaaah.

OK, kriegt man alles hin, wenn man es will. Urlaub verlegt, dr-h.org ordentlich genervt, herzlichen Dank für die Engelsgeduld an Sabine. ...dichanstrahl ;-)

Sonntag 16.06.2013 = unser erster gemeinsamer Tag
Nicht zu glauben wie toll dieser Verein ist, sie schicken mir Bilder von unterwegs, so dass ich mich noch mehr auf sie freue als bis hierhin.

Ronja  Ronja

Ronja ist da und es ist Liebe auf den ersten Blick. Im Internet habe ich sie die ganze Zeit schon angehimmelt, aber sie jetzt live zu sehen und zu erleben, ist ein Traum. Etwas unsicher muss das Mädchen leider aus dem einen Auto in das Nächste um nochmal ein halbes Stündchen zu fahren bis sie endlich ZUHAUSE ist.
Ganze 20 Minuten brauchen wir, bis sie mir vertraut und sie in der Garage aus dem Auto krabbelt, ab da habe ich einen schwarzen Schatten. Sie klebt am Bein, wo manch Hundesportler vermutlich glänzende Äugelchen bekäme. Bleibe ich stehen, sitzt sie gleich vor einem und lässt sich kraulen. Gut der Garten ist ein paar Mal durchschritten mit dem schwarzen Geschoss, als sie sich ein paar Schritte vorsichtig entfernt um zu pieseln. Na prima, das klappt doch schon mal gut.

Nehme die Leine und gehe mit ihr ins Haus, die Treppe geht sie etwas unsicher mit hoch, aber ich denke nicht weiter drüber nach. Meine Selbstverständlichkeit, weil ich es nicht anders wusste (wieder ein Danke an Sabine ;-)), gibt ihr wohl Sicherheit. In der Wohnung begrüsst sie freundlich ihr Spiegelbild: wer bist denn du und stupst sich im Spiegel an. Wackelt dabei freudig mit ihrem Stummelschwänzchen.
In der Küche mache ich ihr etwas warmes Wasser fertig, damit sie erstmal etwas trinkt, als zwei dicke schwarzbraune Pranken mal eben die halbe Anrichte abräumen, ah ok, ich muss umräumen.

Sie tippelt etwas unsicher und aufgeregt durch die restliche Wohnung. Ich lasse sie vollkommen in Ruhe und mache mir einen Kaffee in der Küche. Die Kaffeemaschine macht wohl komisch bedrohliche Geräuche und das schwarze Etwas ist so fix aus der Küche raus, das ich nur noch verwundert der fliegenden Wasserschüssel hinterher schauen kann, ah ok, ich muss etwas leiser sein.

Während ich das Wasser aufwische, hat sie die offene Spülmaschine entdeckt und spielt schon mal Vorwaschgang.

Rinja

Nachdem sie ein wenig Futter zu sich genommen hat und das in einer Schnelligkeit das man nur staunen kann, tippelt sie wieder neben mir her ins Wohnzimmer, staunt mich an als ich mich auf die Couch sezte und sie locke. Erst die lange Nase auf meinen Schoss, dann wieder weg, dann eeeeeeeeine Pfote ganz vorsichtig und schwups wieder weg. Einmal um sich selber drehen, die Zungen quer schnalzen und nochmal das gleiche mit der anderen Pfote. Oh das Frauchen meckert gar nicht? Darf ich das? Man merkt ihr ihre Unsicherheit deutlich an.

Es fällt mir schwer sie nicht gleich durch zu knuddeln, weil sie einfach nur lieb ist und gerade so zum Knuddeln einlädt. Aber ich will sie ja nicht verschrecken, also tue ich so als wenn ich sie nicht beobachte und sie streckt wieder erst die eine Vorderpfote, dann die zweite Vorderpfote auf die Couch, wieder ein ungläubiger Blick in meine Richtung, dann ein schnelles Hopsen, kleinmachen, eindrehen, schwups sie liegt und schaut mich an. Mit ihren quer stehenden Öhrchen erinnert sich mich gerade an einen kleinen Gremlin und ich kann ein glückliches Grinsen nicht unterdrücken.

Ronja

Zur Ruhe kommen wir heute noch nicht richtig, das wäre ja auch ein bisschen viel verlangt. Stehe ich auf, folgt mir gleich der schwarze Schatten auf Schritt und Tritt. Selbst auf die Toilette muss sie mit und flüchtet dann aber entsetzt über die Geräusche der Spülung, ah ok, sie kennt noch nicht allzuviel im Haus.

Die Küche allerdings ist schnell total toll, da gibt es Leckers und da riecht es fein und da raschelt es und da kann man seine lange Nase überall reinschieben. Wahnsinn zwei Sekunden nicht aufgepasst und schon kommt sie mir mit einer Tüte Frolic für zwischendurch in der Schnauze entgegen, lässt es aber sofort erschrocken fallen als ich laut lachen muss. Hebe die Tüte auf und gehe in die Küche, drehe mich um und schaue in dies kecke Gesichtchen:

Ronja
Wer bitte kann denn so ein Seelchen nicht lieb haben ???

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