Hundohneleine: Infos zum Hund


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Der Hund und seine Ernährung

Mineralien im Hundefutter:

Mineralien sind anorganische Stoffe, die in der Ernährungslehre in Mengen- und Spurenelemente unterteilt werden. Sie sind lebensnotwendig und dienen zum Einen zum Auf- und Umbau von Körpersubstanz und zum Anderen um Lebensvorgänge zu steuern.
Die Unterteilung in Mengen- und Spurenelemente gibt uns Auskunft darüber, in welcher Konzentrationshöhe die Stoffe im Organismus vorliegen. Die Konzentration der Mengenelemente befindet sich meist im Grammbereich, dagegen sind die Spurenelemente meist unter 100 mg zu finden.

Zu den Mengenelementen rechnet man:

   - Calcium und Phosphor
   - Magnesium
   - Kalium
   - Natrium und Chlor
Zu den Spurenelementen rechnet man:

   - Eisen
   - Kupfer
   - Zink
   - Mangan und Cobalt
   - Jod
   - Selen
   - Weitere Spurenelemente

Der Begriff Elektrolyte sei hier noch kurz erklärt, weil er schon mal im Zusammenhang mit Mineralien auftaucht: hierunter versteht man Mineralien, die in Salzform vorliegen und somit in Körpergewebe und Körperflüssigkeiten zu finden sind.
Mineralien können sich gegenseitig beeinflussen: z.b. durch Überschuss des Einen, ein Anderes in einen Mangel bringen, da dessen Aufnahme gehemmt wird.

Mineralien müssen dem Hund über das Futter zugeführt werden, da er sie nicht selber herstellen kann. Dazu muss man wissen in welcher Nahrung welches Mineral vorhanden ist. Denn auch in Fleisch sind z.b. Mineralien, die die Kuh beim Grasen aufgenommen hat und in ihren Organismus eingebaut hat. ( mal grob gesagt... ) So, nun kommen diese Nahrungsbestandteile in den Magen-Darmbereich des Hundes und müssen dort zunächst aus ihren Verbindungen gelöst werden. Dies geschieht durch die Magensäure und durch organische Säuren bakteriellen Ursprungs. Daraus bilden sich dann Lösungen, die entweder basisch oder sauer sind und so für den Säure - Basen - Haushalt des Körpers wichtig sind.
Darum werden Mineralien auch schon mal in Basen- und Säurebildner unterschieden:
Basenbilder sind z.b.: Eisen, Kalium, Kalk, Magnesium und Natrium
Säurebilner sind z.b.: Phosphor, Schwefel, Jod, Chlor, Fluor

Die jedem Hundebesitzer schon mal untergekommenen Mineralien Calcium und Phosphor sollte man in der Ernährung des Hundes zusammen sehen, da sie in ihrer Wirkung auf den Organismus eng aneinander gebunden sind und ein Ungleichgewicht zu krassen Folgen führen kann. Einzelheiten hierzu findest Du auf den nächsten Seiten, die die einzelnen Mineralien unter die Lupe nehmen ;-):



Infos zum Thema:
Zum Thema Mineralien gibt es immer wieder neue Forschungen, dabei unterscheiden sich manchmal die Angaben zum Bedarf unseres Hundes ganz deutlich. Die auf den nächsten Seiten angegebenen Werte sind darum nur ein Anhaltspunkt, sollten Dir andere Werte bekannt sein, dann lass Dich bitte nicht verunsichern.