Hundohneleine: Infos zum Hund


no

Ich will einen Hund!

Schön, dass Du Dich entschieden hast, mit einem Vierbeiner names Hund Dein Leben zu teilen.
Hast Du Dir das auch gut überlegt? ;-))

=> Hunde machen Arbeit,
=> Hunde machen Dreck,
=> Hunde stinken,
=> Hunde haaren,
=> Hunde stecken überall ihre Nase hinein,
=> Hunde wollen immer dabei sein,
=> Hunde kosten Geld,
=> Hunde müssen erzogen werden,
=> Hunde brauchen Deine Zeit,
=> Hunde wollen raus auch wenn´s draussen stürmt und schneit.
Goofy

Immer noch begeistert von einem Hund?
Klasse, dann weiter...schmunzel, nicht alles was oben so krass angesprochen wurde, stimmt auch:

=> Hunde machen gar keine Arbeit, wenn man Hunde liebt wie sie sind, denn dann ist es keine Arbeit da sie zum Leben dazugehören.
=> Hunde machen zwar Dreck, aber den machen wir Menschen auch. Ausserdem gibt es doch Staubsauger und Putzlappen ;-).
=> Hunde stinken...hihi, stimmt manchmal, da Hunde eine andere Art von Parfüm vorziehen, aber auch daran kann man sich gewöhnen und auch gegen arbeiten.
=> Hunde haaren auch nicht alle und wenn Du Dich für ein Haarmonster entschieden hast, musst Du halt auch damit rechnen ein wenig mehr Zeit in die Fellpflege zu investieren.
=> Hunde stecken logisch überall ihre Nase hinein, schliesslich wollen sie ja nichts verpassen, aber man kann ihnen erklären, dass dies nicht unbedingt sein muss.
=> Hunde wollen immer dabei sein: JAAAA, denn sie sind nunmal Rudeltiere und wenn wir sie aus ihrem Hunderudel rauszerren, dann sollten wir doch das Menschenrudel zumindest als Ersatz bieten oder? Bitte schaff Dir keinen solch treuen Freund an, wenn er die meiste Zeit isoliert in einem Zwinger verbringen soll.
=> Hunde kosten Geld, auch das stimmt: man braucht Futter, Leinen etc., Tierarztkosten, Hundesteuer, Hundeschule oder Verein. Bei kleinen Zerstörern kann auch schon mal ab und an ein Teil der Wohnung ersetzt werden müssen.
=> Hunde müssen erzogen werden, sonst erziehen sie Dich...schmunzel, darin sind sie wahre Meister, also setz Dich beizeiten damit auseinander.
=> Hunde brauchen Deine Zeit und Deine Aufmerksamkeit: JAAA, aber wenn Dir das nicht gefällt, würdest Du Dir keinen Hund wünschen.
=> Hunde wollen raus und das bei Wind und Wetter: achja oft wirst Du innerlich schimpfen und Dich doch nach der Heimkehr freuen, dass ihr an der frischen Luft wart und trotz mistigem Wetter wieder mal viel Spass hattet.

Meine Drei

Ok, ok also das ein Hund einzieht ist nun klar, was soll´s denn nun sein?
Rasse oder Mischling?
Welpe oder Oldie?
Hündin oder Rüde?
Einer, zwei, drei oder mehr?


Wonach manche Menschen ihren Hund gewählt haben, ist mir manchmal nicht ganz klar, denn oft genug sieht man Mensch-Hunde-Teams, die sogar nicht zueinander zu passen scheinen. Es ist nicht alles Gold was glänzt könnte man sagen, denn auch wenn in der Werbung oder im Film ein toller Rassehund dabei war, kann der sich bei Dir zuhause ganz anders entwickeln. Das liegt zum Einen daran wo er herkommt, also vom Züchter oder sonstwo und auch daran was Du aus Deinem neuen Liebling machst.

Ich möchte hier keine Predigt halten, aber eins möchte ich gern ansprechen zum Wohl des Wuffs: wenn Du eine bestimmte Rasse im Auge hast, dann informiere Dich voher bei verschiedenen Menschen, die schon so einen Hund haben (nicht nur bei einem Züchter). Niemand kann Dir besser sagen, wie der Hund vom Wesen her ist, als Menschen die mit diesen Tieren zusammenleben. Sei so fair und ehrlich zu Dir selber und prüfe, ob DU dem gewachsen bist. Ich z.b. habe einen totalen Narren an allen Windhunden gefressen, aber ich denke mir, dass ich ihrem enormen Laufpensum nicht gerecht werden könnte. Oder auch der Tibetmastiff ist für mich ein faszinierender Hund, aber den würde ich mir nicht zutrauen artgerecht zu halten.

Es gibt viele Rassen, die kleine oder grössere Eigenarten haben, die man nicht wegerziehen kann und doch bitte auch nicht soll, diese gehören doch zu diesen Rassen, wie z.b. das selbstständige Agieren eines Herdenschutzhundes. Oft werden Herdenschutz- und Hütehunde durcheinander gewirbelt und gerade dies kann fatal sein, da beider Aufzucht doch unterschiedlich erfolgen sollte. Ein Kuvasz z.b sieht wunderschön aus, aber er braucht schon eine Menge Hundeverstand, um aus ihm einen glücklichen Partner auf beiden Seiten zu machen. Bist Du z.b. Anfänger in der Hundehaltung, solltest Du Dich da erst ausreichend mit auseinander setzen, damit sowohl DU wie auch Dein Hund ein glückliches, friedliches Zusammenleben haben könnt.

Mazou, Socke, Goofy

Entscheidest Du Dich für einen Mischling, dann wirds in den meisten Fällen ein Überraschungspaketchen...schmunzel. Oft genug hab ich gestaunt, was für tolle Mischungen da zustande kommen, gelungene wie auch weniger gelungene. Wenn Vater und Mutter bekannt sind, weiss man wenigstens ungefähr was auf einen zukommt, ansonsten kann man sich nur überraschen lassen, was aber durchaus absolut toll ist. Ich bevorzuge da weder Rasse, noch Mischling, für mich ist wichtiger, dass es ein Hund ist...ggg. Superklasse Mischlinge findest Du auch hier auf Hundohneleine unter den vierbeinigen Schätzen aus der Sicht ihrer Zweibeiner.

Ob nun ein Welpe oder ein Oldie? Hmm, da gehen die Meinungen auch weit auseinander. Klar ist ein Welpe was schnuckeliges und man weiss, wenn man ihn von einem verantwortungsbewussten Züchter holt, was er für eine Prägung mitbringt. Und das ist überaus wichtig, auch wenn Du es vielleicht schon nicht mehr hören kannst, aber Du kannst die fehlende Prägung nur bedingt oder in vielen Fällen auch garnicht mehr ausgleichen. Darum weist auch sicher jeder darauf hin, der schon mal solch einen Welpen hatte und dies eben um solche Vermehrer, die nur aufs Geld aus sind, zu verdrängen. Solange aber immer wieder bei solchen Menschen gekauft wird, weil der Wuff vielleicht dort 100 Euro billiger ist, solange werden dort auch Hunde nachrücken. Sei darum nicht böse, wenn Dir vielleicht sogar ein Züchter einer bestimmten Rasse keinen Hund geben will, weil er der Meinung ist, diese Rasse passt nicht zu Dir, sondern versuche es anzunehmen, denn meist haben diese verantwortungsvollen Züchter mehr Erfahrung und machen dies zum Wohl ihrer Hunde. Wenn Du dann losziehst und Dir irgendwo diese Rasse doch kaufst, dann darfst Du Dich nachher nicht wundern, wenn einiges schief läuft. Die gesparten Euros werden dann auch meist durch etliche Tierarztrechnungen wieder aufgehoben.

Alles meins

Ein Welpe kann für Ersthundebesitzer auch ganz viel Chaos bedeuten und jede Menge Arbeit machen. Dagegen ist dann ein Oldie aus zweiter Hand vielleicht einfacher für den Anfänger, er ist schon fertig in seinem Charakter, man kann nicht soviel verkehrt machen, wie bei der Welpenaufzucht und man kann mit dem Oldie lernen, wie ein Hund sich ausdrückt, denn dieser hat es schon gelernt mit Menschen zu leben.

Vorurteile wie: ein alter Hund ist häufiger krank und man hat auch nicht solange Zeit mit ihm, ja die gibt es und die sind auch nicht von der Hand zu weisen, aber ein Oldie kann einem das Leben auch sooo verschönern, wie kaum ein anderer Hund, wie Du hier lesen kannst, wenn Du magst: Liebeserklärungen an die Oldies.



Ich hoffe ich komme hier nicht als Moralapostel herüber...
aber mir liegt es doch sehr am Herzen, dass Du und Dein Hund eine schöne Zeit zusammen habt und darum ist es auch so wichtig, sich Gedanken darum zu machen, welcher Hund zu mir und zu meiner Lebensumgebung passt.