Hundohneleine: Infos zum Hund


Anatomie unserer Hunde

Der Kopf unseres Hundes:

Der Kopf unseres Hundes kann verschiedene Formen aufweisen. Wenn wir von der üblichen Kopfform ausgehen, so hat unser Hund einen relativ breiten Oberkopf, zeigt zwischen den Ohren eine flache Fläche und geht nach vorn dann mehr oder weniger spitz zu. Je nach Rasse unterscheiden sich diese Merkmale. Auch gibt es spezielle Abweichungen, die dann auch bestimmte Bezeichnungen haben, wie z.b. der Apfelkopf bei vielen Zwergrassen oder der Otterkopf bei den Border Terriern.

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Ohren: man unterscheidet beim Hund drei Hauptgruppen:
- Stehohren = spitzes, kräftiges nach oben stehendes Ohr
- halb stehenden Ohren
- Hängeohren = fallem vom Ansatz gerade nach unten
Dann gibt es aber noch jede Menge Untergruppen: Fledermausohr (breites, kräftiges, abgerundetes Stehohr), Tulpenohr (breites, käftiges, abgerundetes Stehohr, stehen aber immer Gegensatz zum Fledermausohr senkrecht auf dem Kopf), Kippohr (Stehohr mit einer nach vorn umkippenden Spitze), Knopfohr (dünnes, dreieckies und hoch angesetzes Ohr, das nach vorne fällt und damit die Gehörgangsöffnung verdeckt) , Rosenohr (nach hinten gefaltenes, herabhängendes, dünnes Ohr), Schlappohr (am Ansatz schmales, nach unten hin verbreitertes Ohr), Korkenzieherohr (langes, dünnes Hängeohr, das sich nach hinten innen eindreht), und Bärenohr (erinnert an die Form der Bärenohren, besonders stark gerundetes Stehohr).
Mehr Information zu der Funktion und dem Aufbau der Ohren findest Du bei Interesse unter den Sinnesorganen.

Augen: unterteilt man beim Hund in vier verschiedene Formen:
- oval = oval geformt
- mandelförmig = etwas weniger gerundete Augenlider, als beim ovalen Auge; wirkt so geschlossener
- rund = die Augenlider umschliessen den Augapfel, so dass er wie eine Kugel wirkt
- dreieckig = das obere Augenlid ist etwas nach oben gebogen und wirkt dadurch dreieckig
Mehr Information zu der Funktion und dem Aufbau der Augen findest Du bei Interesse unter den Sinnesorganen.

Stirnabsatz: wird bei unserem Hund auch als Stop bezeichnet. Hiermit ist die Entfernung von der Stirn bis zum Nasenrücken gemeint. Je nach Rasse ist der Stop dann auch unterschiedlich stark ausgeprägt: manche Hunde haben einen ausgeprägten Stirnabsatz wie z.b. der Boxer, andere zeigen kaum einen Stirnabsatz, wie z.b. der Afghane.

Nase, Nasenrücken und Nasenspiegel: Die Nase ist unter anderem verantwortlich für die Erwärmung, Reinigung und Befeuchtung der Atemluft. Sie zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen unseres Hundes. Darum erkläre ich dies an anderer Stelle ausführlicher: siehe Sinnesorgane. Hier nur kurz die Erläuterung zu den einzelnen Bezeichnungen wie Nasenrücken: hiermit bezeichnet man den oberen Teil der Schnauze, also wenn man von oben auf den Hundekopf schaut, der Bereich vom Stirnabsatz bis zum Nasenspiegel.
Nasenspiegel: wird die Nase vorn selber genannt mit den beiden Nasenlöchern. Man bezeichnet sie auch als Nasenschwamm. Sie sollte glatt und glänzend sein, wirkt sie eher matt und körnig bezeichnet man dies als Krustennase. Eine Hundenase muss nicht immer schwarz sein, es gibt auch braune Hunde mit braunem Nasenspiegel oder Hunde mit sogenannten Fleischnasen, diese sind rosa oder zumindest zum Teil rosafarben und gelten als fehlerhaft. Dann gibt es auch noch die Ledernasen, die sich durch eine hellbraun bis rosa Färbung zeigen, auch diese sind bei den meisten Rassen fehlerhaft, ausser bei den Pharaohunden, dort sind sie zugelassen.

Lefze, Zunge und Zahnfleisch: Als Lefzen bezeichnet man die herabhängenden Lippen des Oberkiefers. Die Zunge und das Zahnfleisch unseres Hundes geben wichtige Information über seinen Allgemeinzustand wieder (z.b. bei Kreislaufproblemen). Im Normalfall ist das Zahnfleisch und die Zunge rosa gefärbt, bis auf einige Ausnahmen, die bläuliche Pigmenteinlagerungen zeigen. Die Zunge besitzt verschiedene Geschmacksknospen, die für die Wahrnehmung des Geschmacks mit verantwortlich sind, gleichzeitig schiebt sie die Nahrung nach hinten, damit sie verschluckt werden kann. Mehr zur Maulhöhle und deren Funktion siehe bei Interesse unter Gebiss.

Kehle: in deren Bereich der Kehlkopf zu finden ist, bezeichnet man den vorderen Teil des Halses. Der Kehlkopf trennt den Rachenbereich von der Luftröhre. Er schützt die Luftröhre durch eine Art Schliessfunktion vor dem Verschlucken von Futter und dient gleichzeitig auch zur Regulierung der Atemluft.
Der oft genutzte Ausdruck Wamme bezeichnet die lose Haut an der Kehle, die je nach Hund unterschiedlich ausgeprägt sein kann.



Diese Erklärungen und das Bildchen sind mit Sicherheit nicht besonders profimässig, aber ich denke man kann sich so einen kleinen Überblick verschaffen. Für Kritik oder Anregung in diesem Bereich bin ich aber immer offen.