Hundohneleine: Infos zum Hund


Krankheiten des Hundes:

Flöhe, Floh und Flobefall
bei und für unseren Hund ein schreckliches Übel

Flöhe gehören zu den häufig auftretenden Untermietern bei Hunden... dies ist keine Schande! Nein, denn Flöhe kann sich unser Hund schon holen, wenn er mit einem anderen Hund herumtobt, der Flöhe hat. Schwupss, haben wir die kleinen nervenden Blutsauger auch im Haus.

Wenn Dein Hund also plötzlich leidenschaftlich an sich herum kratzt, (damit meine ich nicht nur gelegentlich, denn das machen unsere Vierbeiner ja immer mal) dann solltest Du mal sein Fell durchsuchen. Wenn Du über gute Augen verfügst, wirst Du den Übeltäter am ehesten am Hals oder in der Nähe der Ohren finden. Natürlich lassen sich die flinken Kerlchen nicht so einfach greifen, denn sie versuchen zunächst krabbelnder Weise Deinen Fingern zu entkommen und im Notfall dann auch einen super Sprung hinzulegen.

Nicht nur das dieser Untermieter sehr lästig für unseren Hund ist, da Flöhe heftigen Juckreiz auslösen, nein sie können auch zu Allergien führen. Hierbei reagiert unser Hund auf den Speichel der Flöhe, wenn die unseren Hund anzapfen, um an ihr Blut zu gelangen. Daneben vermehren sie sich schnell und können auch noch Bandwürmer auf unseren Hund übertragen. Keine Panik, nicht auf uns. Daher solltest Du schon schnellstens etwas gegen den Flohbefall unternehmen. Da Flöhe sich nur zum Blutsaugen auf unserem Hund aufhalten, zum Verdauen aber irgendwelche Ritzen und Fugen aufsuchen, sollte auch der Lagerplatz sorgfältig gereinigt werden. Dort sind auch die Flohlarven und Eier zu finden, auch im Körbchen und den Decken. Also alles supergenau aussaugen, denn den Staubsauger überleben sie nicht. Zusätzlich kannst Du alles mit einem Insektizid aussprühen. Gut Wirksame gibt es in der Apotheke oder auch im Tiermarkt.

Ja, aber was ist mit den kleinen Biestern, die auf unserem Hund herumspringen? Nun ja, die sollten natürlich auch weg. Also entweder den Hund mit einem Flohshampoo waschen, dabei die kleinen Leichen auf dem Wasser finden oder ihn mit Flohpuder einpudern und auskämmen...(igitt stinkt fürchterlich...) und funktioniert meist nicht so gut. Es gibt auch Sprays, die man auf den Hund sprühen kann?! Am Sichersten sind aber meiner Meinung nach die Tabletten oder Ampullen zum Auftragen (= Spot-On Präparate), die wir von unserem Tierarzt oder in der Apotheke bekommen können. Diese wirken von innen: wenn die Flöhe dann unseren Hund beissen, um ihr Blut zu saugen, vergiften sie sich selber.

Manche sind der Meinung, dass diese Gifte auch den Hundeorganismus schädigen. Sicherlich muss man darüber nachdenken, dass diese Substanzen Nervengifte sind und somit auch dem Hund schaden können, wenn dieser sehr empfindlich ist. Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass die Menge hier die Gefährlichkeit ausmacht und das ein Flohbefall unseren Hund deutlich mehr schädigen kann, als der kurzfristige Einsatz von hilfreicher Arznei. Deutlichen Abstand nehme allerdings auch ich, diese Dinge vorbeugend das halbe Jahr oder über längeren Zeitraum einzusetzen, sondern ich rate nur im Akutfall dazu. Aber wie so oft: jeder !!! muss hier selber entscheiden.

Dann gibt es auch Flohhalsbänder. Diese bestehen aus Plastik worin das Gift enthalten ist. Da die Flöhe sich wie gesagt am liebsten in der Halsregion aufhalten, kommen sie bei ihren Wanderungen über den Hundekörper auch mit diesem Gift in Kontakt und sterben. Die heutigen Bänder können permanent getragen werden, auch im Regen oder beim Baden und verlieren ihre Wirkung dabei trotzdem nicht. Allerdings sind sie in meinen Augen nicht besonders wirksam und man sollte auch vorsichtig sein, wenn man Kinder hat, die mit dem Hund schmusen und spielen wegen des Giftes.

Du siehst, es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten den kleinen Plagegeistern zu Leibe zu rücken. Welche die Beste ist, muss mal wieder jeder für sich und seinen Hund selber herausfinden. Je früher man etwas unternimmt, umso schneller ist der Befall beseitigt und Dein Hund vom lästigen Kratzen befreit.

Übrigens: Nur ca. 5% der Flöhe sind aktiv auf unserem Hund zu finden, die restlichen 95% finden sich in der Umgebung. Also nach dem Staubsaugen, weg mit dem Beutel ;-))




Diese Ratschläge sollen bitte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen, sie sollen nur zur Erkennung der verschiedenen Krankheiten dienen und bei kleinen Wehwehchen eine mögliche erste Hilfe aufzeigen. Haftung übernehme ich dafür keine !